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Themenübersicht
Informationen und Wissenswertes aus dem Bereich Ernährung und Fitness
Kollath-Frühstück - Vollwerternährung [ lesen]
Kalorientherorie und Folgen [ lesen]
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- Projekt "Leicher Leben" 2010 - Endergebnisse nach 3 Monaten [lesen]
- Projekt "Leicher Leben" 2010 - Start [lesen]
- Low-Carb-Diäten und Ketonkörperbildung - Sind
Ketonkörper Gift für unseren Körper? [lesen]
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- Der ideale Fettverbrennungsbereich liegt bei unter
65% der Maximalleistung, ein Märchen oder Wahrheit? [lesen]
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- Die metabole Diät - eine Low-Carb-Diät [lesen]
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- Projekt "Leichter Leben" 2009 - Ergebnisse [lesen]
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Ausschnitte/Artikel im Meraner Stadtanzeiger (www.meraner.eu) 2010: [Ausgabe 18] [Ausgabe 20] [Ausgabe 21] [Ausgabe 24] 2011: [Ausgabe 01] [Ausgabe 04] [Ausgabe 07] [Ausgabe 09]
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Die Wirkung des Frischbreis: Sehr lange anhaltendes Sättigungsgefühl, anregende Wirkung auf den Stuhlgang, erhöhte geistige Leistungsfähigkeit
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Getreidefrischbrei
als Frühstücksgericht
Dinkel, Roggen oder Gerste (oder ein Gemisch) dieser Körner
wird abends auf einer Schrotmühle oder mit grob gestellter Kaffemühle zu einen
flockigen, größeren Schrot vermahlen.
Pro Kopf nimmt man etwa 50-60g Schrot (4-5 EL) und weicht
mit 6-7 EL Wasser ein. Diesen Brei lässt man über Nacht gut quellen. Die Masse
muss gerade gesättigt sein und es darf kein Wasser überstehen. Am nächsten Tage
soll dann dieser Brei entsprechend angerichtet, unberhitzt, als erste feste
Nahrung in den nüchternen Magen gelagen.
Zubereitung:
Ein Apfel, reif, gesund, sauber wird mit Schale und Gehäuse
auf einer Rohkostreibe rasch über den Brei verrieben und sofort untergerührt,
um Oxydationen zu vermindern.
Weitere reife Obstsorten nach Jahreszeit: süße Birnen, reife
Beeren u.a. bei gesunden Magen, Melone, Kürbis, Gurke, Tomate, Möhren sind
genausogut geeignet.
Rosinen, Feigen, Datteln, Backpflaumen, Aprikosen, Bananen
eventuell zerkleinern, 24 h einweichen.
Zwetschgenmuss ungezuckert. Marmelade, Säfte, Kompott zu
Zeiten, wo frisches Obst fehlt. Honig Sirup anstelle von Zucker, der
insbesondere bei Zugabe von Trockenfrüchten völlig entbehrlich ist.
Man gestalte sich das Frühstück nach diesen Vorschlägen nach
Belieben. Man kann Sahne hinzufügen, ferner gemahlene Nüsse oder Mandeln.
entnommen aus "Der Vollwert der Nahrung" Werner Kollath (25.09.2010)
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Die
Kalorientheorie, welche in der konventionellen Medizin gelehrt wird, geht davon
aus, dass alle Nahrungsmittel grob eingeteilt aus Eiweißen, Kohlenhydraten und
Fetten, nebst Ballaststoffen, bestehen. Diesen Bestandteilen wird jeweils ein
Kaloriengehalt zugeordnet, welcher in der Berechnung der Gesamtkalorienaufnahme
als Tagesverbrauch einer Person, verwendet wird. So haben Eiweiße 4kcal,
Kohlenhydrate 4kcal, Fette 9kcal und Ballaststoffe zwischen 2-4kcal. Ein
Durchschnittsbürger verbraucht laut direkter Kaloriemetrie zwischen
1.200-1.800kcal täglich im Ruhezustand. Jegliche Anstrengung wie Gehen, Sitzen
usw. ist mit zusätzlichen Kalorienkonsum verbunden.
All diese
Erkenntnisse beruhen auf experimentell sicher erwiesenen Begründungen. Das
bedeutet, dass nur das gelehrt wird, was experimentell sicher erwiesen ist, und
das, was nicht wissenschaftlich belegt und erforscht ist, wird nicht gelehrt.
Die
Lebensmittelindustrie macht sich die “ vereinfachte Ernährungslehre“ zunutzen und
versucht uns Verbraucher abhängig zu machen und damit hat sie auch die
Preisbestimmung in der Hand. Lebensmittel werden nach Stoffinhalten unterteilt,
in Mengen an Vitaminen und Mineralien, die für uns notwendig sind oder sein
sollen. Wieviel braucht der Mensch von was, um nach der empfohlenen Tageszufuhr
von Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten und Co. gesund zu bleiben?
Wieviel und
vor allem was müssen wir wirklich essen um gesund zu sein? Die ausgewogene
Ernährung – von allem etwas – spielt eine große Rolle, wurde mir gesagt. Vor
allem wieviel von welchen Nährstoffen. Das reduziert sich auf eine einfache
Rechnerei, eine Tabelle von Zahlen, nach der sich die Ernährungslehre richtet.
Damit kann ich mich aber nicht zufriedenstellen. Der Mensch als Individuum kann
nicht einfach in irgendwelche verallgemeinerten Schemen hineinversetzt werden.
Jeder ist anders und verlangt deshalb eine individuelle Behandlung.
Die
Gesellschaft überfettet immer mehr und anscheinend reichen die Inhaltsstoffe
unser ausgelaugten Böden und tierischer Produkte nicht mehr aus uns zu
ernähren. Oder ist es die Industrie, die uns weiß machen will, dass unsere
Nahrungsmittel unzureichend lebensnotwendige Stoffe enthalten?
Die
Verarbeitung von Lebensmitteln macht aus ihnen Nahrungsmitteln, die wir gar
nicht brauchen. Die Zivilisation macht aus uns Abhängige der Industrie – ein
Kreislauf, der uns immer mehr in die Abhängigkeit treibt.
Da muss ich
W. Kollath nur zustimmen: „Lasst unsere Nahrung so natürlich wie möglich.
25.09.2010
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Das Ergebnis steht nun fest. von 30 gestarteten Projektteilnehmern haben 26 bis zum Ende durchgehalten. Von 25 Teilnehmern gibt es die Werte der Anfangs- und Endmessung der Bioimpedanzanalyse. Der Gewichtsverlust aller 25 Teilnehmer beträgt 150 kg. (M: 51,9 kg F 98,1 kg) Im Schnitt sind das 6 kg pro Person. Der Spanne des Gewichtsverlustes liegt zwischen 2 kg und 14,8 kg
Aufgeteilt nach Männer und Frauen
Männer Mittelwert Gewichtsverlust 5,8 kg Zentralwert 5,9kg; Max 13kg; Min 2kg
Frauen Mittelwert Gewichtsverlust 6,1 kg Max 14,8 kg; Min 2,2 kg; Zentralwert 5,45 kg

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am 1. März 2010 startet das Projekt "Leicher Leben" zum 2. Mal. 30 Männer und Frauen werden über 3 Monate hinsichtlich Bewegung, Ernährung und Verhaltenstraining betreut.

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Ketonkörper sind ein
wichtiger Brennstoff des Körpers
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Die hormonelle Veränderung welche durch eine
low-Carb-Diät bewirkt werden, ist vor allem eine erhöhte Glukogenogenese
(reduzierte Insulin- und erhöhte Glukagonproduktion).
Wie auch immer, der Körper geht sparsam mit der
Glukoseverwertung um, damit der Bedarf der Glukogenogenese gering gehalten
wird.
Wenn die Mobilisationsrate von Fettsäuren aus Fettspeichern
erhöht ist – wie bei low-Carb-Diäten- wandelt die Leber AcetylCoA in
Ketonkörper um: Acetoacetat und 3-Hydroxybutyrat.
Da die Leber selbst keine Ketonkörper verwerten kann, werden
sie extra-hepatischen Organen zur Verfügung gestellt, wie dem Gehirn. In der
Tat, Ketonkörper ersetzen den größten Teil des Glukosebedarfes des Gehirn.
Auch glukogene Aminosäuren können zur Glukoseherstellung
verwendet werden, jedoch wären 1,6 g nötig um 1 g Glukose zu produzieren.
Im Verleich zu Glukose sind Ketonkörper ein sehr guter
Brennstoff: 100g Glukose produzieren 8,7 kg ATP, dazu im Vergleich produziert
Acetoacetat 9,4 kg ATP.
Trotz allem ist eine kleine Menge Glukose nötig, die vor
allem durch Glukoneogenese produziert wird (Pyruvat und Laktat).
Es gibt keine klaren Angaben über den Kohlenhydratbedarf
von Erwachsenen.
Die aktuellen Kohlenhydratzufuhrangaben basieren auf: Ketose
zu meiden und Glukosezufuhr über den minimalen Bedarf hinaus anzuwenden.
Es ist eindeutig, dass Ketose harmlos ist, außer bei
Diabetes .
Es gibt keine RDA Bestimmungen (recommended dietary
allowance - empfohlende Tagesdosis) für Kohlenhydrate. Trotz allem werden immer wieder Mindestmengen
angegeben.
Insulin ist für den Glukosetransport und -verwertung nicht
nötig.
Entgegen aller Beschreibungen in Biochemiebücher gibt es
genügend Glukosetransporter in den Zellmembranen um die Zellatmung auch ohne
Insulin zu gewährleisten.
Insulin kann die Transporteranzahl der Zellen erhöhen, die
Glukoseaufnahme ist aber nie wirklich insulinabhängig.
Fat verbrennt im Feuer der Kohlenhydrate, richtig?
Es gilt die allgemeine Aussage, dass Kohlenhydrate für die
Fettverbrennung gebraucht werden. Dies ist eine inkorrekte Behauptung.
Im Skelettmuskel werden nicht genügend Enzyme erzeugt um den
Zitratzyklus zu speisen. Außerdem erfolgt die Produktion von AcetoacylCoA in
der Leber und hat keinen Einfluss auf den Skelettmuskelmetabolismus.
Wenn das Muskelglykogen und die Blutglukosekonzentration
niedrig sind, ist die Verwertung von Aminosäuren für den Zitratzyklus wichtig,
um die Konzentration des Intermediärstoffe hoch zu halten. Demnach verbrennen
Muskelfett und Kohlenhydrate in einer Aminosäurenflamme.
Entnommen
aus: Anssi H. Manninen „Metabolic effects of the very-low-carbohydrate diets:
missunderstood villains of human metabolism”, JISN 1(2);7-11, 2004 (15.11.2009)
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Training mit moderater Intensität zur Bekämpfung von
Übergewicht ist out. Die besten Ergebnisse werden mit intensiven Training
erzielt. Sicherlich nicht jedermanns/-frau Sache: die Belastung ist höher und die
Opferbereitsschaft größer.
Mythos und Wirklichkeit
Der Körper verwendet in Ruhe und bei Aktivitäten
niedriger Intensität vorwiegend Fette als Brennstoff. Bei Belastungen über 65%
der maximalen Leistung werden weniger Fette und mehr Kohlenhydrate verwendet.
Die beste Methode Fett zu verbrennen scheint deshalb Training bei niedriger
Intensität zu sein und desto länger das Training desto mehr Fett verbrannt
wird.
Die richtige Antwort für die Frage des optimalen
Fettverlustes ist nicht so eindeutig.
Es ist richtig, dass mehr Fett bei moderaten Aktivitäten
verbrannt wird. Aber der Fettverlust ist bei intensiver Belastung während 24
Stunden höher, weil mehr Fett als Brennstoff verwendet wird und der
Metabolismus nach der Belastung erhöht ist (vermehrter Kalorienverbrauch). Auch
während der Belastung ist der Kalorienverbrauch höher.
Der gesamte Energieverbrauch über den Tag ist wichtiger
für den Fettverlust als die Art des Treibstoffes (Fette oder Kohlenhydrate) der
verbraucht wird.
Fettverlust wird durch den höheren Kalorienverbrauch als der
–zufuhr bewirkt.
Der Kalorienverbrauch ist bei intensiven Training höher als
bei moderaten Training. Je härter trainiert wird desto mehr Kalorien verbraucht
werden.
Fett wird im Körper nie alleine verbrannt, sondern immer in Kombination mit Kohlenhydraten
und Proteinen.
Intensives Training verbessert auch die Muskelqualität, vor
allem wenn Gewichtstraining mit einbezogen wird.
Der Körper verbraucht nach intensiven Training mehr Fett als
Nachbrenneffekt als bei moderaten Training. Während den Training werden vor
allem die schnell verfügbaren Kohlenhydrate verbraucht und nachher die Fette.
Artikel: page 1 page 2 page 3 (22.10.2009)
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"Eine Ernährungsform, welche die Vorteile zweier Extremformen
von Diäten - ketogene und anabole Diät – mit maximaler Effektivität verbindet. Diese Diät ist ideal für die Wettkampfvorbereitung im
Bodybuilding und Fitness-Sport. Die Metabole Diät ist keine Diät im klassischen Sinne,
sondern eine Ernährungsform, die ... [mehr]
entnommen aus "Die metabole Diät" von Claudia Wernig &
Stepfhan Korte (2009)
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Projekt "Leichter Leben" - März bis Juni 2009
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Am Projekt „Leichter Leben“ haben
36 Personen teilgenommen. (31 Erwachsene und 5 Jugendliche). Davon
haben 35 die Erstmessung der Bioimpedanzanalyse gemacht. 31
Erwachsene und 4 Jugendliche im Alter von 10 – 73 Jahren. Die
Teilnehmer hatten eine BMI-Spanne von 25-41,7 kg/m²
Insgesamt gibt es von 27 Erwachsenen
Messdaten, die verglichen werden können, bei den Jugendlichen 3.
Ergebnis:
27 Erwachsene haben im Zeitraum von 2,5
Monaten (77 Tage) im Schnitt 5,2 kg Fett abgebaut, das einem
Gewichtsverlust von 5,4 kg entspricht Bestes Ergebnis: 14,4 kg Fett
(15,7 kg Körpergewicht) Schlechteste Ergebnis: 0,4 kg
Fett
Bei den Jugendlichen gab es keine
nennenswerten Besserungen. Bis zu 3 kg wurden maximal abgenommen.


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