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Anthroposophie bedeutet soviel wie "Weisheit vom Menschen" und ist im 16. Jahrhundert bekannt geworden. Für Rudolf Steiner beschreibt sie die Verbindung zwischen der Forschnung über den Menschen (Anthroposophie) und er mystischen Lehre von seiner Wiedervereinigung mit Gott (Theosophie). (entnommen aus: "Die Anthroposophen" von Peter Brügge)
Zitat von R.Steiner: Es ist heute so, dass man, gerade wenn man richtig Naturwissenschaft treibt, das unsterbliche Seelische verstehen muss, das gar nicht der Geburt und dem Tod unterliegt. Die Menschheit hat durch viele Jahrhunderte und Jahrtausende einen Glauben gehabt an eine Unsterblichkeit, den sie heute unmöglich festhalten kann, weil man ihr lauter Dinge sagt, die eigentlich vor der Naturwissenschaft zerfallen. Man muss richtig aus der Naturwissenschaft selber heraus das Geistige begreifen lernen. Und das ist die Aufgabe dieses Goetheanums und überhaupt der Anthroposophie, dass aus der Naturwissenschaft heraus richtig das Geistige begriffen wird.
...aber dadurch sehen Sie auch, dass es nicht nützt,
bloß Ärzte auszubilden, die wissen, dieses Mittel ist für diese Krankheit,
jenes Mittel für jene Krankheit, sonders wir müssen das ganze Leben gesünder
machen. Das kann aber erst sein, wenn man darauf kommt, was alles damit
zusammenhängt. Das möchte man tun mit Anthroposophie. (Zitate aus: Rudolf Steiner "Über Gesundheit und Krankheit")
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Zum Verständnis von Anthroposophie
Die Erweiterung der Welt- und Menschenkenntnis sehen wir in
der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie. Sie fügt zu der Erkenntnis
des physischen Menschen, die allein durch die naturwissenschaftlichen Methoden
der Gegenwart gewonnen werden kann, diejenige vom geistigen Menschen. entnommen aus: "Arbeitsfelder der Anthroposophie" Rudolf Steiner
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Die 4 Wesensglieder des Menschen:
Das Wesen des Menschen besteht aus 4 Gliedern: dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich, dem Träger des menschlichen Selbstbewußtsein. Im ersten Lebensjahrsiebt entwickelt sind er physische Leib; in der Zeit zwischen Zahnwechsel und Pubertät, dem zweiten Lebensjahrsiebt, entwickelt sich der Ätherleib; in den folgenden sieben Jahren gelangt der Astralleib zu seiner vollständigen Ausbildung und im Anschluß daran das ich, das Bewußtsein. Der physische Leib ist die tote, materielle Hülle. die einfachen Lebensfunktionen bewirkt der Ätherleib: atmen, verdauen usw. Der Astralleib ist der Träger des Begehrens, der Triebe und Affekte (Hass, Liebe Zorn). Erst das Ich, das Bewußtsein, macht den Menschen zum Menschen, ermöglicht das Wollen, das vorstellen, das Denken.
Das Sterbliche und Unsterbliche des Menschen sind in 4facher Weise miteinander verwoben: 1. Der physische Leib, der ohne Leben in seine stofflichen Bestandteile zerfallen wird; 2. Im physischen Leib wirkt der Lebensleib oder Ätherleib, dem vergleichbar, was in jeder Pflanze atmet; (das mit den Lebenserscheinungen des Pflanzenreiches verbunden ist) 3. Mit dem Astralleib kommt die Seele und jene bereits höhere geistige Organistation ins Spiel, die sich bei Tieren zeigt; (das mit dem Fühlen und Empfinden, dem Schmerzerleben der Tierwelt zusammenhängt) 4. Aus dem Ich entfaltet sich die allein dem Menschen mögliche Fähigkeit zum Denken und zur Freiheit. (Geisteswesen) (entnommen aus: "Die Anthroposophen" von Peter Brügge)
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| Beim gesunden Menschen sind diese vier Wesensglieder in harmonischem Gleichgewicht. Krankheiten sind als Störungen dieser Harmonie zu verstehen. |
Eiweißnahrung
entnommen aus Rudolf Hauschka "Ernährungslehre"
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Dies ist ein Erklärung der Eiweißernährung aus anthroposophischer Sichtweise (grundlegende Konzepte werden hier dargelegt). "Es ist keineswegs die genossene Eiweißnahrung, die
im menschlichen Blut- und Organeiweiß wiedererscheint, sondern ......." weiter
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Ernährung unter Berücksichtigung der kosmischen Einflüsse
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Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise; trotzdem gibt es Hinweise, dass die Mondphasen und Tierkreise die Natur beeinflussen, z.B. im Wachstum der Pflanzen. Das Leben wird von Rhytmen bestimmt: ein Beispiel ist der Wach-Schlafrhythmus. Der Mensch hat die Fähigkeit diese Rhytmen zu unterbrechen - so lange bis es negative Folgen haben kann. Die Ernährung nach den Planeten ist ein Versuch nach den Einflüssen der Gestirne zu leben und deren Kräfte in den täglichen Mahlzeiten auf uns wirken zu lassen
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Natürlich ist es Unsinn, wenn einer sagt, der Mond oder die Sonne oder der Jupiter wirken auf irgendein menschliches Organ. Also wenn sich die Leute hinsetzen und ein Horoskop stellen, weil sie glauben der Mond, die Sonne, der Jupiter und so weiter wirken, das ist Blech! Aber der Kopf ist herausgebildet aus dem ganzen Weltall. Und die Kräfte, die dem Kopf aus dem ganzen Weltall mitgeteilt worden sind, die wirken in den ersten 7 Jahren auf die Menschen. Und in den zweiten 7 Jahren gewöhnt sich der Mensch mehr an den Umkreis der Erde, sodass er herauswächst aus dem Weltall. Er wird also, während er vorher ein Sternenmensch war, mehr ein Luftmensch.
Zitat aus: Rudolf Steiner "Über Gesundheit und Krankheit"
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Planeten im Kochtopf
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Schon im alten Chaldäa (ca. 600 v.Chr) wurden die Wochentage Planeten zugeordnet.
Planeten haben eine Beziehung zum jeweiligen Wochentag. Dieser Zusammenhang kann im Wochenspeiseplan berücksichtigt werden.
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An jeden Wochentag ist eine bestimmte Getreideart vorzugsweise in die Mahlzeiten einzubauen: z.B. Montag: Frühstück - Reisflocken im Müsli; Mittags und/oder Abends - Reisspeise
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| Montag Mond |
Reis, Kartoffel |
| Dienstag Mars |
Gerste, Soja |
| Mittwoch Merkur |
Hirse |
| Donnerstag Jupiter |
Roggen, Edelkastanie |
| Freitag Venus |
Hafer, Amaranth |
| Samstag Saturn |
Mais, Buchweizen |
| Sonntag Sonne |
Weizen, Dinkel |
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Falls Sie Ihren Speiseplan nach diesen Richtlinien auslegen, so kann ich mit Gewissheit sagen, dass Ihr Speiseplan sicherlich abwechslungsreich ist.
Hawaii 27.09.2009
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Auch gilt es im Bewußtstein zu haben, dass der Zusammenhang zwischen Getreide, Wochentagen und Planeten nicht den jeweils einwirkenden Sternkonstellationenen entspricht, sondern lediglich seelische Bedeutung hat. Wer aber gerne in der Stimmung der Wochentage lebt und das passende Getreide als etwas Wesenhaftes empfindet, dem wird es vielleicht Freude bereiten, sich mit seinem Speiseplan von Zeit zu Zeit danach zu richten. Auch Kinder werden oft an diesen rhythmischen Ordnungen Gefallen finden.
Zitiert von Udo Renzenbrink "Die sieben Getreide"
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| Einige Rezepte für den Samstag sind unter der Rubrik Rezepte nachzulesen: Polentapizza mit Quark-Sesam-Dip, Buchweizenroulade und Salat mit Mais, Getreidefrühstück. [siehe Rezepte] |
Udo Renzenbrink "Die sieben Getreide"
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GERSTE, HAFER und Reis – Wirksamkeit im Menschen Die Wirksamkeit der Gerste richtet sich auf zwei Bereiche im Organismus: auf das Gehirn mit dem Nervensystem und Bindegewebe sowie auf den Stoffwechsel und die Muskulatur. Als Diätetikum für die Leber ist die Gerste seit langem bekannt. Das ist erklärlich, weil der Gerstenschleim die Tätigkeit des Darms regelt und entgiftend auf krankhafte Vorgänge im Darm wirkt. Durch die Kieselkomponente der Gerste werden Schleimhautdefekte günstig beeinflusst. Auch werden heilsame Milieuänderungen im Darm bewirkt und die Umstimmung der Darmflora angeregt sowie giftige Stoffwechselprodukte gebunden.
Durch die Ernährung mit Hafer wird die körperliche Leistungsfährigkeit des Menschen gesteigert. Auch bei sportlichen Dauerleistungen hat sich die Haferkost in Form des mit Milch und Obstsäften gemischten Haferschleims oder als Flockengetränkt bewährt. Hafermahlzeiten belasten den Magen nicht. Die Stärke des Hafers kann vom Organismus in sofort verwertbare und resorptionsfähige Bestandteile abgebaut werden. Die Rohfasern des Hafers beschleunigen die Darmperistaltik, die Schleimstoffe schützen die Darmwand vor Reizen und wirken einer Durchfallneigung entgegen.
Wer
an Gewicht abnehmen möchte, wird mit gutem Erfolg einige Reistage einleben Er
wird zusammen mit Gemüse und Obst bei sparsamer Verwendung von Fett ohne Zucker
und Mehlprodukte ausreichend gesättigt sein und keine Mangelerscheinungen zu
befürchten haben. Der Reis bildet wie Gerste und Hafer beim Kochen reichlich Schleim.
Dieser ist bei Magen-Darmreizungen, besonders auch bei Durchfällen der Säuglinge
ein erprobtes Heilmittel.
Teilauschnitte aus dem Buch "Die sieben Getreide" von Udo Renzenbrink [mehr]
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